Nuklearmedizin/Szintigraphie


csm potschwadek 77a244ab40

Was ist eigentlich eine Szintigraphie?


Medizinische Diagnostik mit Radionukliden gibt es seit ca. 1940, die ersten Scanneraufnahmen seit 1951. Die 1958 entwickelte Angerkamera ermöglichte dann die heute üblichen szintigrafischen Bilder, ab 1963 wurden die Grundlagen zur Anfertigung von Schichtbildern (SPECT) gelegt. Heutzutage werden die diagnostischen Aufnahmen mit komplexen Doppelkopfkamerasystemen angefertigt und unter Zuhilfenahme hochspezialisierter Software ausgewertet. Nuklearmedizinische Untersuchungen werden mit offenen Radionukliden durchgeführt. Dabei werden in der Regel Trägersubstanzen mit sehr geringen Dosen radioaktiven Technetium markierte und durch eine einfache Injektion in die Armvene in den Körper eingebracht. Danach werden mit Hilfe von Spezialkameras Aufnahmen des gesamten Körpers bzw. einzelner interessierender Regionen angefertigt die Aufschluss über bestimmte Stoffwechselaktivitäten, Verteilungsmuster sowie damit verbundene zeitliche Abläufe geben. Diese Aufnahmen werden als Szintigraphien bezeichnet.

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.